| An alle, die vom 8.März bis zum 10.Dezember 2004
aktiv oder passiv an der Frauenwache teilgenommen haben.
Am 10.Dezember 2003 wird im Bundeshaus nur eine einzige Bundesrätin gewählt, was ein deutliches Licht auf die Stellung der Frauen in der Schweiz wirft. Nach der ersten Wut schreiten einige unter ihnen zur Tat und beschliessen, vom 8.März bis zum 10.Dezember 2004 Tag und Nacht in der Nähe des Bundeshauses zu wachen. Im Laufe dieser neun Monate sind es schliesslich mehr als fünfhundert Frauen, die sich im blauen Wohnwagen der Frauenwache ablösen.
Unter ihnen Hélène Tobler, die der Bewegung ohne Unterbruch während neun Monaten die Treue hält. Ihre Fotos bilden den Kern des Buches.
Die einzelnen Fotos können im Format 20x30cm bestellt werden: www.clac.ch/
Der Text soll die Vielfalt dieser aussergewöhnlichen Bewegung widerspiegeln. Junge, weniger junge, ja sogar alte Frauen trafen sich auf der Frauenwache ; Arbeitnehmerinnen und Hausfrauen aus der Deutschschweiz, der Romandie und aus dem Graubünden – kurz, Schweizerfrauen in all ihren Verschiedenheiten. Einige gehören zu einer Vereinigung oder einem Verband, aber zahlreiche andere kamen in ihrem Namen, auf ganz private Initiative. Jede bestätigt mit ihren Worten die Wichtigkeit eines Zugehörigkeitsgefühls, Teil zu sein einer grossen Kette, die die Frauen unter einander, aber auch mit der Welt in ihrem jetzigen, nicht besonders guten Zustand verbindet. Denn, sagt eine der Frauen im Tagebuch « sich engagieren, teilen – das ist das Salz des Lebens ».
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